Sekten-Experte besorgt über fundamentalistische Christen


Der evangelische Sekten-Experte Jörg Pegelow ist besorgt über die Zunahme von fundamentalistischen Christen-Gemeinden in Deutschland.

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Dabei handele es sich um Gemeinschaften mit 100 bis 250 Mitgliedern, die jeglichen Kontakt mit anderen Kirchengemeinden ablehnten, sagte der Pastor der Nordkirche dem Evangelischen Pressedienst (epd). Die Bibel werde von ihnen wörtlich genommen und als „vom Himmel gefallenes Wort Gottes“ betrachtet, ohne wissenschaftliche Erkenntnisse zu berücksichtigen.

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Pegelow selbst erfährt von solchen Gemeinschaften meist dann, wenn sich Aussteiger oder Angehörige von ihm beraten lassen. Mitglieder, die sich von ihrer Gemeinde trennen wollen, werden seiner Erfahrung nach von allen sozialen Kontakten abgeschnitten. Dieser Riss gehe auch quer durch die Familien. Sichtbar werde der Konflikt, wenn über die Zugehörigkeit der Kinder und den Kontakt zum ausgeschlossenen Elternteil gestritten wird. Die Zahl solcher Gemeinschaften schätzt Pegelow auf ein bis zwei Dutzend. Zu finden seien sie in der Regel in kleineren oder größeren Städten.

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