Tod der Sterne


Diese als „Krebs-Nebel“ bekannte Struktur zeigt die Überreste einer Supernova-Explosion innerhalb unserer Milchstraße, die im Jahr 1054 n. Chr. stattfand. Ein großer, sterbender Stern schleuderte seine Hülle ins All. (Foto: dpa)
Ob Terror oder Klimawandel: In diesem Jahr wurde die Menschheit mit bedrohlichen Szenarien konfrontiert. Kosmologen indes sagen dem ganzen Universum eine ungemütliche Zukunft vorher.

Von Robert Gast|Süddeutsche.de

Als Erstes geht es der Erde an den Kragen. In sieben Milliarden Jahren wird die Sonne plötzlich anschwellen und zu einem fetten, roten Riesenstern anwachsen. Erst verschlingt der glühende Gasball Merkur und Venus, dann die Erde. Schon in den Jahren davor wird es so heiß auf dem blauen Planeten, dass die Ozeane verdampfen und mit ihnen alle verbliebenen Lebewesen.

Womöglich wird es den Nachfahren der heutigen Menschheit bis dahin gelungen sein, neue Lebensräume im All zu besiedeln. Doch mit dem Ende der Erde wird der kosmische Überlebenskampf noch längst nicht vorbei sein. So zumindest besagt es das derzeitige Weltbild der Physik. Es zeichnet eine ferne Zukunft, in der das Universum Schritt für Schritt dunkel, kalt und lebensfeindlich wird – bis es sein Finale in einer Katastrophe findet, die den Hitzetod der Erde beschaulich wirken lässt.

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1 Comment

  1. Die Sonne wird schon in den nächsten 1000 Millionen Jahren beständig intensiver leuchten. Dadurch wird es auf der Erde beständig wärmer werden, auch abseits des menschengemachten Klimawandels und unabänderlich. In einer Milliarde Jahre bereits wird die Erde ein toter Planet sein.

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