Femenaktivistin macht 180-Grad-Kehre und wird Pro-Life


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Brasilianische Symbolfigur der Femenbewegung: „Ich bitte die Christen um Vergebung für den feministischen Protest“, „ich bereue, dass ich abgetrieben habe“. Giromini ist bekannt für ihr Oben-Ohne-Skandalfoto eines lesbischen Kusses vor einem Kreuz.

kath.net

„Vier Jahre lang war ich eine der wichtigsten Symbolfiguren“ der brasilianischen Femenbewegung, und nun „habe ich sie verlassen“. „Das Ergebnis? Heute bin ich viel glücklicher und kann Frauen besser helfen.“ Dies schreibt Sara Fernanda Giromini, die unter dem Pseudonym Sara Winter in Brasilien eine ganze Reihe „Oben-Ohne“-Auftritte absolviert hatte, die selbst innerhalb der Femenbewegung als außergewöhnlich markant eingestuft wurden. Das vielleicht bekannteste Skandalfoto von ihr zeigt sie mit einer anderen jungen Frau barbusig und mit Dornenkrone beim homoerotischen Kuss vor einem Kreuz, zwei Arme der jungen Damen sind ausgestreckt wie beim Korpus eines Kruzifixes. Statt „INRI“ liest man auf der Tafel am Kreuz „LGBT“, ein englisches Kürzel für „Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender“. Das Skandalfoto wurde ausgerechnet vor der in Brasilien sehr bekannten historischen Candelária-Kirche in Rio de Janeiro aufgenommen. Als unmittelbare Provokation der brasilianischen Christen mutierte das Foto zur Ikone der brasilianischen Schwulenbewegung. In ihrem Youtube-Video mit dem Titel „Ich bitte die Christen um Vergebung für den feministischen Protest“ äußert Giromini nun: „Wir sind zu weit gegangen. Wir haben viele religiöse und nichtreligiöse Menschen brüskiert.“

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