15 Jahre Haft für türkischen Bürgermeister wegen PKK-Mitgliedschaft


Auch gegen die beiden Vorsitzenden der HDP, Selahattin Demirtaş und Figen Yüksekdag ermittelt die türkische Justiz. (Screenshot)
Ein kurdischer Bürgermeister ist wegen Mitgliedschaft in der PKK zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Dem HDP-Politiker Bekir Kaya wird „Unterstützung und Mitgliedschaft in einer Terrororganisation“ vorgeworfen. Wegen Autonomie-Forderungen für die Kurdengebiete ermittelt die türkische Justiz gegen mehrere führende HDP-Politiker.

Deutsch Türkische Nachrichten

Der Bürgermeister einer kurdischen Stadt im Osten der Türkei ist wegen Mitgliedschaft in der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Der 38-jährige Bekir Kaya wurde am Montag wegen der „Unterstützung und Mitgliedschaft in einer Terrororganisation“ schuldig gesprochen, wie einer seiner Vertrauten der Nachrichtenagentur AFP sagte.

Kaya gehört der prokurdischen Demokratischen Partei der Völker (HDP) an und steht seit 2009 an der Spitze der Stadt Van. Im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen die PKK saß er vor drei Jahren bereits für zehn Monate in Haft.

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