Arktis: Seen als Methanschleudern


Seen im Norden Schwedens: Sie geben mehr Methan ab als bisher angenommen. © Jo Uhlbäck
Zeitbombe im hohen Norden: Die Seen und Tümpel nördlich des 50. Breitengrads geben deutlich mehr Methan ab als bisher angenommen. Schon jetzt machen ihre Emissionen fast drei Viertel des gesamten natürlichen Methanausstoßes im hohen Norden aus. Und mit zunehmender Verlängerung der eisfreien Saison geben sie immer mehr von diesem potenten Treibhausgas an die Atmosphäre ab, warnen Forscher im Fachmagazin „Nature Geoscience“.

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Bisher galten vor allem die Meeresböden der Kontinentalhänge und der Permafrost als Quellen für das potente Treibhausgas Methan. So sorgt der Klimawandel dafür, dass sich die Methanhydrat-Vorkommen im Atlantik, im Pazifik und selbst im Südpolarmeer erwärmen und dabei immer mehr von dem Gas freisetzen.

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