Empörung über Angriffe auf Frauen in Köln


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Nach den massiven Übergriffen auf Frauen in Köln kündigt die Politik harte Konsequenzen an. Viele Täter sollen einen Migrationshintergrund haben. Die Bundesregierung warnt aber vor einem Generalverdacht gegen Zuwanderer.

evangelisch.de

Die sexuellen Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht in Köln sollen Konsequenzen haben. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verlangte am Dienstag eine „harte Antwort des Rechtsstaates“. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) sprach von einer „völlig neuen Dimension organisierter Kriminalität“ und forderte rasche Aufklärung. Er warnte zugleich davor, die Vorfälle mit der Flüchtlingsdebatte zu vermischen. Nordrhein-Westfalens Innenminister Ralf Jäger (SPD) will ausländische Täter rigoros abschieben.

Hunderte Männer hatten in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof offenbar zahlreiche Frauen umringt, bedrängt und teils massiv sexuell belästigt und bestohlen. Die Zahl der Anzeigen stieg am Dienstag auf 90. Nach Angaben von Polizisten und Opfern waren die Täter überwiegend junge Männer im Alter von 18 bis 35 Jahren, die aus dem „nordafrikanisch-arabischen Raum“ stammen. Aus Hamburg und Stuttgart wurden ähnliche Vorfällte gemeldet.

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