Volker Beck: Dodo des Monats Dezember 2015


Dodo des Monats Dezember 2015
Dodo des Monats Dezember 2015

Photographer Angelika Kohlmeier Den religionspolitischen Sprecher der bündnisgrünen Bundestagsfraktion und Jesus-Nekromanten Volker Beck hat es erwischt.
Der Aktivist der Schwulen-und Lesben-Bewegung, hier geht er rigoros gegen Einschränkung der Menschenrechte vor, welche insbesondere durch die Amtskirchen betrieben werden, verliert im Zuge der Flüchtlingspolitik vollends die Contenance.

Für die Integration von Flüchtlingen postuliert er die Akzeptanz „religiöser Bedürfnisse“ durch die Mehrheitsgesellschaft. Hier wäre anzumerken, dass Menschen, die sich für einen Fluchtpunkt entschieden haben, sehr wohl Kenntnisse über die Gepflogenheiten eingeholt haben. Es geht nicht darum Zuwanderern die kulturelle Identität zu zerstören oder sie zur Assimilation zu zwingen. Deutschland ist ein „säkularer“ Staat und diesem gesellschaftlich-sozialen Aspekt haben sich Flüchtlinge unterzuordnen.
Das Problem hierbei sind die politischen Gottesknechte, dieses Andienen an Frömmigkeit jedweder Art und Beck steht völlig im Widerspruch zu seiner Auffassung, hinsichtlich Gesellschaft und Homosexualität. Der Grund ist einfach, es betrifft ihn, er hat persönliche Motive. Das ist als Beweggrund völlig ausreichend und akzeptabel. Dabei sollte man es belassen.

Nein. Als Vertreter nahöstlicher Mythologie, des nekromantischen Jesus-Kultes müssen noch andere Rituale akzeptiert werden. Rituale, die ihren Ursprung im Neolithikum haben und in der Moderne eigentlich nur noch im Museum zu bewundern wären. Beck fordert Schächten und Beschneidung. Vergleicht man die Bilder geschächteter Tiere mit den Bildern von Opfern des Islamischen Staates, Kopf abschneiden, sieht man die Ähnlichkeit. Kein großer Unterschied, die Terrormiliz schächtet ihre Opfer ebenso. Hinweise, ob die Getöteten halal sind, waren nicht auffindbar. Aber die Ähnlichkeiten sind verblüffend. Der kleine Schnitt um den Schniedelwutz zu bereinigen ist dann wirklich nur noch eine Formsache.

Bliebe noch die Frage des „Respekts der Mehrheitsgesellschaft gegenüber den religiösen Vorstellungen und Vorschriften von Minderheitsreligionen“ zu beantworten.
Geradezu lächerlich Herr Beck. Die Amtskirchen Deutschlands verwehren Ihnen grundlegende Rechte der Gleichbehandlung. Abgesehen davon, dass sie Anders-und Ungläubige diskriminieren, diffamieren, verleumden und verunglimpfen. Ebenso finden wir im Koran manifestierte Handlungsaufrufe wie verfahren werden sollte, so erwartet „die Ungläubigen“ laut Koran nicht bloß das „ewige Feuer“, sie werden in der „Hölle“ mit „Eiterfluss“ und „Jauche“ getränkt (Suren 14,16 und 78,25), erhalten einen „Trunk aus siedendem Wasser“ (Sure 6,70), der ihnen die „Eingeweide zerreißt“ (Sure 47,15), werden mit „eisernen Keulen“ geschlagen (Sure 22,21), müssen Kleidungsstücke aus flüssigem Kupfer und Teer tragen (Sure 22,19) und vieles andere mehr. Immer wieder wird im Koran betont, wie sehr Allah „die Ungläubigen“ hasst – sie gelten ihm gar als die „schlimmsten Tiere“ (Sure 8,55) – und dass es für den gläubigen Muslim eine heilige Pflicht sei, den Zorn Gottes an ihnen zu vollstrecken (Suren 8,15-16). Eine gute Grundlage für den respektvollen Umgang mit Andersdenkenden ist dies sicherlich nicht.  (Schmidt-Salomon)

Anders-und Ungläubige können sich glücklich schätzen, dass die Anhänger der nahöstlichen Mythologie ihren Kult für die Dauer des Gottesdienstes pflegen und die Handlungsanweisungen der Bibel nicht aus ihrem Tempel tragen, gilt auch für die Mythologie der Wüsten Saudi-Arabiens.

Die einfachste Sache der Welt wäre, Flüchtlinge als Menschen zu sehen, unabhängig ihrer religiösen Bekenntnisse. Solange Sie Unterschiede nach Religionen vornehmen grenzen Sie aus, wird Diskriminierung billig in Kauf genommen. Einer Gesellschaft, die sich ihre Säkularität in die Tasche lügt, wird das aber nicht gelingen, denn, die etablierten Kulte müssten ihren gesellschaftlichen Anspruch mindern. Aber das Herr Beck geht über Ihren Horizont.

Herzlichen Glückwunsch zum Dodo.

3 Comments

  1. Einseitig strukturiert im Kopf wie er ist, hat er vielleicht die Laudatio falsch verstanden. So gesehen kann man nur hoffen, dass er sie möglichst weit verbreitet.

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