Mathematik und Philosophie verboten: IS richtete drei Lehrer in Mossul hin


A fighter of the Islamic State of Iraq and the Levant (ISIL) holds an ISIL flag and a weapon on a street in the city of Mosul, June 23, 2014. U.S. Secretary of State John Kerry held crisis talks with leaders of Iraq's autonomous Kurdish region on Tuesday urging them to stand with Baghdad in the face of a Sunni insurgent onslaught that threatens to dismember the country. Picture taken June 23, 2014. REUTERS/Stringer (IRAQ - Tags: CIVIL UNREST POLITICS TPX IMAGES OF THE DAY) - RTR3VIB1
A fighter of the Islamic State of Iraq and the Levant (ISIL) holds an ISIL flag and a weapon on a street in the city of Mosul, June 23, 2014.  Picture taken June 23, 2014. REUTERS/Stringer (IRAQ – Tags: CIVIL UNREST POLITICS TPX IMAGES OF THE DAY) – RTR3VIB1
In der irakischen Stadt Mossul. Die Extremisten wollen vor allem Scharia und Dschihad lehren.
 

KURIER.at

Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) hat im Dezember drei Lehrer hingerichtet und Dutzende weitere in der irakischen Stadt Mossul festgenommen. Ihnen droht das gleiche Schicksal. Sie hatten sich geweigert, die vom IS-„Kalifat“ verfügten neuen Lehrpläne zu akzeptieren, berichtet die italienische Zeitung Corriere della Sera am Wochenende unter Berufung auf nahöstliche Nachrichtenagenturen.

IS hat Angst vor Bildung

Demnach haben die radikalislamischen Machthaber in dem von ihnen beherrschten Gebiet ihnen gefährlich erscheinende Fächer wie Philosophie und Mathematik verboten. Laut kurdischen Medien dürfen auch Chemie und Biologie nicht mehr gelehrt werden. Stattdessen verfügte der IS, dass die Prinzipien der Scharia und des Jihad zu unterrichten seien, teilte ein syrischer Lehrer der unabhängigen Nachrichtenagentur Ara News mit.

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