Uralte Gaswolke trägt Spuren der ersten Sterne


Anteil der schweren Elemente in der Gaswolke LLS1249 – je blauer und violetter, desto metallärmer. © Britton Smith, John Wise, Brian O’Shea, Michael Norman und Sadegh Khochfar
Blick ins Urgas: Astronomen haben eine Gaswolke im fernen Kosmos aufgespürt, die noch Spuren der allerersten Sterne in sich trägt. Denn sie enthält nur sehr wenige schwere Elemente – und diese könnten erst durch die Supernovae dieser ersten Sternenpopulation in die Wolke gelangt sein. Spannend ist dies deshalb, weil diese sogenannten Population III-Sterne bisher nicht direkt beobachtbar sind und man daher kaum etwas über sie weiß.

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Am Anfang war der Wasserstoff: Nach dem Urknall existierten die meisten chemischen Elemente noch nicht. Nur Wasserstoff und geringe Mengen Helium und Lithium bildeten sich spontan in dieser frühen Anfangszeit des Kosmos. Alle anderen Atomsorten entstanden erst durch die Kernfusion in der ersten, kurzlebigen Generation der Sterne, den sogenannten Population III-Sternen.

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