Pastorin: Biblische Geschichten nicht wörtlich verstehen


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Evangelische Pastorin: Dass biblische Geschichten wörtlich zu verstehen seien, verträten vor allem die römisch-katholische und russisch-orthodoxer Kirche. Solch „strenges Schriftverständnis“ sei in der evangelischen Kirche nicht mehr möglich.

kath.net

Äußerungen der evangelischen Theologin Isabel Klaus in der Bremer Regionalzeitung „Weser-Kurier“ sorgen für Zündstoff in der Hansestadt. Die Pastorin der Bremer Gemeinde St. Remberti hatte sich dafür ausgesprochen, die biblische Weihnachsgeschichte als „Glaubensmärchen“ zu verstehen. Jedes Kind wisse, dass „Maria keine Jungfrau“ und „der Heilige Geist nicht für ihre Schwangerschaft verantwortlich“ gewesen sei. Heute könne man sagen, „was an dieser Geschichte wahr ist und was nicht“. Der moderne Mensch erwarte hier eine Ehrlichkeit seitens der Kirchen, denn „die Leute wollen nicht veräppelt werden“. Die Annahme, dass die biblischen Geschichten wörtlich zu verstehen seien, verortet die Theologin vor allem in der römisch-katholischen und in der russisch-orthodoxen Kirche. Ein solch „strenges Schriftverständnis“ sei in der evangelischen Kirche allerdings nicht mehr möglich.

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