Dortmund: Nordafrikaner wollten Transsexuelle steinigen


Steinigung des Heiligen Stephanus auf dem Jacobus-und-Stephan-Altar (1506)

Manchmal erfährt man aus der Jerusalem Post mehr über Geschehnisse in Deutschland als aus deutschen Medien – zum Beispiel, dass drei 16- bis 18-jährige Nordafrikaner in der Nähe des Dortmunder Hauptbahnhofs versuchten, ein Transsexuellenpärchen zu steinigen, nachdem sie bei einer Annäherung feststellten, dass es sich nicht um geborene Frauen handelt. Nur einer davon – ein polizeibekannter Intensivtäter – sitzt jetzt in Untersuchungshaft. In Deutschland hatte lediglich das Lokalfenster SAT1.NRW über den Vorfall berichtet.

Von Peter Mühlbauer|TELEPOLIS

Dass den Tätern ihr Vorhaben (das sie gegenüber ihren Opfern auf Arabisch ankündigten) nicht gelang, liegt nicht nur daran, dass zufällig ein Streifenwagen der Polizei vorbeifuhr, sondern auch, dass es am Tatort lediglich ein Kiesbeet gab. Diese Tatsache wird wahrscheinlich der Anwalt der Täter anführen, um eine Tötungsabsicht zu bestreiten. Allerdings finden sich auch in solchen Kiesbeeten regelmäßig größere und sehr harte Steine, die schwere Verletzungen hervorrufen können, wenn sie den Kopf treffen.

Eine der Transsexuellen, die sich heute Yasmine nennt, trug früher den Vornamen Jamal und versteht Arabisch. Ihre Partnerin Elisa hieß früher Gordon. Yasmine, die sich bereits 30 Jahre lang als Frau kleidet, sagte SAT1.NRW, sie habe es vor dem Angriff nicht für möglich gehalten, dass so etwas 2016 in Deutschland geschehen könne. Nun fühle sie sich das erste Mal nicht sicher. Die Täter sind für sie „Barbaren“. Nach dem Vorfall, der bereits letzte Woche geschah, installierten die beiden in ihrem Anwesen eine Überwachungskamera.

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