Wie man den IS stoppt – Der Plan des Ex-CIA-Chefs


Bild: nationalreview.com
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Der frühere CIA-Direktor John McLaughlin erklärt, warum der IS viel gefährlicher ist, als es al-Qaida jemals gewesen ist. Und er hat einen Plan, wie man das brutale Möchtegern-Kalifat stoppen kann.

Von John McLaughlin|DIE WELT

Wie können wir den Islamischen Staat stoppen? Will man den IS unschädlich machen, so muss man zunächst verstehen, wie er funktioniert, Macht ausübt und wächst. Meine letzten vier Jahre in der Regierung konzentrierten sich weitgehend auf den Kampf gegen al-Qaida nach den Anschlägen vom 9. November 2001. So gefährlich und schwierig der war: Der IS stellt uns vor größere Schwierigkeiten. Vor allem weil der IS über sechs Dinge verfügte, die al-Qaida nie hatte:

Erstens hat der IS eine umfassendere Strategie. Wir haben es mit einem Feind zu tun, der einer Strategie der drei konzentrischen Kreisen folgt. Der „innere Ring“ umfasst den Irak, Syrien, Jordanien, den Libanon und Palästina. Hier ist das Ziel, zu erobern, Erobertes zu verteidigen und zu expandieren – und, wie die Pariser Attentate zeigen, externe Operationen durchzuführen. Der Kreis „Nahes Ausland“ umfasst den Rest des Nahen Ostens und Nordafrikas. Zurzeit ist Libyen das wichtigste externe Drehkreuz. Ziel ist es, Brückenköpfe zu errichten und Unordnung zu stiften. Im Kreis „Entferntes Ausland“ – die USA, Europa, Teile Asiens und Afrikas – ist es das Ziel, anzugreifen und zu polarisieren.

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