Forscher warnt vor Ultraschall-„Smog“


Ultraschall-Belastung auf einem Bahnhof, einfach gemessen mit einer Smartphone-App © Leighton / Proceedings of the Royal Society A
Unhörbare Beschallung: Ohne es zu merken, sind wir im Alltag zunehmend Ultraschallwellen ausgesetzt, wie ein britischer Forscher ermittelt hat. In Bahnhöfen, Schulen und sogar in Bibliotheken und Museen senden Lautsprecher, Türöffner und andere Geräte die für die meisten Menschen unhörbar hohen Frequenzen aus. Ob diese oft intensiven Schallwellen unserer Gesundheit und den Ohren schaden, ist jedoch bisher völlig ungeklärt, wie der Forscher warnt.

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Als Ultraschall gelten die Frequenzen von Schallwellen, die oberhalb unserer Hörschwelle von rund 16 Kilohertz(kHz) liegen. Für sie galt bisher die Devise: „Was der Mensch nicht hört, das schadet ihm auch nicht“. Andererseits jedoch hat Ultraschall, gerade bei hohen Intensitäten, sehr konkrete Wirkungen: Ratten werden dadurch zeitweilig unfruchtbar, er macht die Bestrahlung von Tumoren wirksamer und kann sogar Objekte zum Schweben bringen.

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