Islamvertreter: Deutlich mehr Anschläge auf Moscheen


Islamvertreter zeigen sich besorgt über eine Zunahme anti-muslimischer Angriffe nach den Vorfällen in der Silvesternacht in Köln.

evangelisch.de

Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) habe seit Anfang dieses Jahres 80 Anschläge auf Moscheen gezählt, sagte der Generalsekretär des muslimischen Verbandes, Bekir Alboga, am Donnerstag in Frankfurt am Main. Auch die Schwere der Taten habe deutlich zugenommen. Sie reichten von Nazi-Schmierereien über Brandstiftungen bis hin zum Einsatz von Schusswaffen. Viele Gläubige würden in der Öffentlichkeit beschimpft oder erhielten Hass-E-Mails.

In der Silvesternacht hatten in Köln Gruppen junger Männer Frauen sexuell belästigt und bestohlen. Die meisten von der Polizei ermittelten Tatverdächtigen stammen aus muslimischen Ländern wie Marokko und Algerien.

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