Unsichtbare „Nudeln“ in der Milchstraße


Mit den Radiotelekopen des CSIRO Compact Array in Australien gelang es den Astronoen, ein Extremes Streuungs-Ereignis in flagranti zu ertappen. © Alex Cherney
In flagranti ertappt: Mysteriöse Anomalien im interstellaren Gas könnten für Störeffekte bei der Radioastronomie verantwortlich sein. Denn in diesen Gaswolken existieren offenbar Verdichtungen, die wie dünne Schichten oder hohle Nudeln im Gas liegen. Das zeigte sich, als Astronomen erstmals ein solches Störereignis in Echtzeit entdeckt und über längere Zeit beobachtet haben. Wie diese Gebilde aber entstehen und woraus sie bestehen, bleibt unbekannt, so die Forscher im Fachmagazin „Science“.

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Schon vor 30 Jahren beobachteten Astronomen ab und zu ein mysteriöses Phänomen, wenn sie weit entfernte Quasare mit Radioteleskopen untersuchten: Irgendetwas im Vordergrund schien die Strahlung so zu streuen, dass ihre Intensität wild fluktuierte. Doch ließ sich weder ein Himmelskörper, noch eine Galaxie ausmachen, die für diesen Streuungseffekt verantwortlich sein könnte. Stattdessen gab es dort nur das ganz normale interstellare Gas.

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