Erneut Schadstoffe in Outdoor-Ausrüstung nachgewiesen


Die Idylle trügt: Viele Outdoor-Jacken und -Produkte sind mit perfluorierten Chemikalien kontaminiert. © Wavebreakmedia / thinkstock
Noch immer kontaminiert: Erneut hat ein Test von Greenpeace Schadstoffe in Outdoor-Kleidung bekannter Marken nachgewiesen. Nur in vier von 40 getesteten Jacken, Hosen, Schlafsäcken und Co wurden keine perfluorierten Kohlenwasserstoffe festgestellt. In mehreren Outdoor-Produkten wurden hohe Konzentrationen der besonders gefährlichen Perfluoroktansäure gefunden, wie die Umweltorganisation berichtet.

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Schon länger ist bekannt, dass viele Textilien, darunter auch Kindermode und vor allem Funktionskleidung Schadstoffe enthalten. Denn um die Jacken, Hosen, Zelte oder Handschuhe wasserabweisend zu machen, werden die Funktionstextilien mit perfluorierte Chemikalien (PFC) imprägniert. Doch diese in der Natur nicht existierenden Fluorverbindungen können in der Umwelt kaum abgebaut werden und können auch dem menschlichen Organismus schaden. So stellen stellen für eine Reihe von PFC einen Zusammenhang mit Schilddrüsenerkrankungen und Immunstörungen her.

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