„Heute ist die Kirche die Verteidigerin des Leibes“


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Das Symposium der „Demo für alle“ zu Sexualpädagogik und Gender in Stuttgart erörterte Hintergründe von Bildungsplan und Aktionsplan.

Von Sebastian Krockenberger|Die Tagespost

Durch den Bildungsplan und einen Aktionsplan versucht die grün-rote Landesregierung von Baden-Württemberg, die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ in Schule und Land hineinzutragen. Schüler und Bürger sollen allen Arten von Sexualität aufgeschlossen gegenüberstehen. Um die wissenschaftlichen Hintergründe freizulegen, hat die „Demo für alle“ am vergangenen Samstag zu einem Symposium in die Stuttgarter Liederhalle eingeladen. Unter dem Titel „Sexualpädagogik und Gender auf dem Prüfstand der Wissenschaften“ verfolgten über 900 Gäste im Mozartsaal fünf Vorträge und eine Podiumsdiskussion. 400 Polizisten waren im Einsatz, denn etwa 100 Gegendemonstranten standen am Vormittag vor der Liederhalle. Linksextreme Störer jedoch versuchten die Tagung zu behindern. Und im Hegelsaal der Liederhalle fand zeitgleich ein SPD-Landesparteitag statt.

„Heute ist die Kirche die Verteidigerin des Leibes“, erklärte Frau Professor Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz. Die Religionsphilosophin sieht Mann und Frau als Pole, die in spannungsreicher Beziehung stehen sollen. Sie wählte Beispiele aus hinduistischen und chinesischen Mythen. Dort wird die Ehe fast immer in Verbindung zu Weltschöpfung und Welterhaltung gesetzt.

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