Rätselhafte Lücke in der San Andreas-Verwerfung


Luftaufnahme des San Andreas-Verwerfung im kalifornischen San Luis Obispo County. © Lkluft/ CC-by-sa 4.0
Verdächtige Ruhe: Im San Andreas Graben haben Seismologen eine überraschend bebenfreie Zone entdeckt: Unterhalb von 15 Kilometer Tiefe fanden sie eine Schicht, in der kein einziger Erdbebenherd lag. Stattdessen hören die typischen Flachbeben oberhalb auf und die Niedrigfrequenz-Beben beginnen erst darunter. Warum das so ist, ist bisher unbekannt. Unklar ist auch, ob von dieser Ruhezone eine erhöhte Gefahr für ein Starkbeben ausgeht.

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Der San Andreas-Verwerfung ist die wahrscheinlich bekannteste tektonische Störung weltweit. Denn sie bringt kalifornischen Millionenstädten wie Los Angeles und San Francisco ein akutes Erdbebenrisiko, wie aktuelle Studien bestätigen. Um diese Gefahr besser einschätzen zu können, untersuchen Seismologen noch die kleinste Regung entlang dieser Transform-Störung.

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