Jährlich mehr als 2.000 Kircheneinbrüche in Deutschland


Zwischen 2010 und 2014 erfassten Behörden fast 12.000 Delikte – Vor Kölner Landgericht läuft derzeit ein Prozess gegen acht mutmaßliche Salafisten, die mit Geld aus Kirchendiebstählen die Terrororganisation «Islamischer Staat» unterstützen wollten

kath.net

Zwischen Flensburg und Passau werden Jahr für Jahr über 2.000 Kircheneinbrüche begangen. Das geht aus den Statistiken der Landeskriminalämter hervor, die die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA) ausgewertet hat. Demnach erfassten die Behörden im gesamten Zeitraum zwischen 2010 und 2014 fast 12.000 Delikte. Der höchste Wert wurde 2012 mit bundesweit 2.548 Diebstählen in Kirchen verzeichnet.
Im Jahr 2014 weisen die entsprechenden Statistiken 2.315 Einbrüche in Gotteshäuser auf. Für das vergangene Jahr liegen noch keine Zahlen vor. Die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg sowie das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern erheben keine gesonderten Daten für Einbrüche in Kirchen.

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