Rekord-Erosion durch tauenden Permafrost


Mächtige Steilwand in Bedrängnis: Durch Erosion wird das Ufer am Itkillit River instabil © Jens Krauss
Gewaltiger Materialverlust: Der Itkillik River in Alaska frisst sich mit Rekordgeschwindigkeit in sein Flussufer – 19 Meter weit pro Jahr. Dabei trägt er jährlich 70.000 Tonnen Eis- und Erdmasse davon. Schuld an der Erosion ist tauender Permafrost, wie Forscher berichten. Das ungewöhnliche Tempo sei bedenklich und müsse unter Umständen auch in anderen Permafrostgebieten bei der Planung von Straßen und Siedlungen berücksichtigt werden, warnen sie.

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Absackende Böden, Felsstürze und erodierende Uferlinien – abtauender Permafrost bringt die Menschen vielerorts immer wieder in Bedrängnis. Diese Regionen dauerhaft gefrorenen Bodens umfassen weltweit etwa 22 Millionen Quadratkilometer Fläche. Im Zuge des Klimawandels tauen diese ausgedehnten Gebiete nun allmählich auf. Vor allem in der Arktis verwandeln sich die Dauerfrostböden schon jetzt im Sommer regelmäßig in matschige Schlammwüsten – mit kostspieligen Konsequenzen.

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