Evangelikaler Rückzug


DerverzweifelteJesusDer Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Michael Diener, bedauert „Verwerfungen und Irritationen“, die Interview-Äußerungen von ihm in der evangelikalen Bewegung ausgelöst haben.

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Diejenigen, die seine Äußerungen als unangemessene Kritik verstanden und sich verletzt gefühlt hätten, bitte er um Entschuldigung, schreibt Pfarrer Diener in einer persönlichen Erklärung, die am Donnerstag verbreitet wurde. Darin wirbt der Allianz-Vorsitzende, der sich künftig behutsamer äußern will, dafür, notwendige Diskussionen gerade zu Bibelverständnis und Sexualethik in der evangelikalen Bewegung „weniger personalisiert, sondern sachorientiert“ zu führen.

In zwei Interviews hatte Diener, der seit November auch Mitglied des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist, evangelikale Christen ermuntert, in Fragen der Sexualethik selbstkritischer zu sein und sich weniger gegen die Landeskirchen abzuschotten. Vor allem sein Eintreten für mehr Toleranz im Umgang mit Homosexuellen war in den Reihen der Evangelikalen auf zum Teil heftigen Widerspruch gestoßen.

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