Warum dem Islam eine Margot Käßmann guttun würde


Hausbesuch bei einer Muslimin: Margot Käßmann (M.) am Dienstag beim „Speisen für Waisen“ bei der zum Islam konvertierten Berlinerin Iman Andrea Reimann (r.) Foto: Peter Himsel/islamic relief deutschland
Trotz krasser politischer Fehlurteile: Die Ex-Bischöfin spricht beim Thema Religion und Frauen vieles aus, was Musliminnen nicht sagen dürfen. Bei Christen bekommen eben auch Freche eine Chance.

Von Matthias Kamann|DIE WELT

Sie ist geschickt darin, andere Leute schnippisch mit deren eigenen Forderungen zu konfrontieren. So hält Margot Käßmann den Pegida-Parolen vom christlichen Abendland entgegen, dass die Anhänger dieser Bewegung doch bei sich selbst anfangen und öfter in einen christlichen Gottesdienst gehen sollten.

Und mit Blick auf die sexuelle Gewalt von Köln sagte die evangelische Ex-Bischöfin am Mittwoch bei einer Podiumsdiskussion in Berlin: „Wer da heute für Frauenrechte kämpft, den habe ich gestern bei dem Thema nicht gesehen.“ Sollte heißen: Viele von denen, die sich über Frauenfeindlichkeit von Flüchtlingen empörten, blieben stumm, wenn es um Frauenrechte gegenüber deutschen Männern gehe.

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