Kirchenkonzerne fordern Handgeld für mittellose Abgeschobene


Bild: tilly
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Die kirchlichen Hilfswerke Caritas und Diakonie fordern eine verbindliche Handgeldregelung für Menschen, die aus Hessen abgeschoben werden.

evangelisch.de

Viele Betroffene „sind verzweifelt und wissen nicht, wie sie nach Hause kommen sollen. Sie stehen in ihrer Heimat vor dem Nichts“, sagte Irene Derwein, Leiterin des Arbeitsbereichs Kirche am Flughafen, dem Evangelischen Pressedienst (epd). Sie ist für die Abschiebebeobachtung am Frankfurter Flughafen verantwortlich.

Im Koalitionsvertrag zwischen CDU und Grünen sei festgeschrieben, dass es eine verbindliche Regelung für Hessen geben solle: „Abgeschobene sollen in begründeten Fällen ein Handgeld erhalten, um die ersten Schritte am neuen Aufenthaltsort zu erleichtern“, haben die beiden hessischen Regierungsparteien vereinbart. „Bisher sehen wir keine Anzeichen dafür, dass es bald passiert“, sagte die Pfarrerin. Etwa 30 Prozent der Abgeschobenen seien mittellos und benötigten dringend etwas Geld. Die Abschiebebeobachtung könne aber nur etwa zehn Prozent der gescheiterten Asylbewerber mit kirchlichen Spenden weiterhelfen.

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