Kirchliche Sozialeinrichtungen: Wenn man den Unterschied Kultur Religion nicht weiß


Diakonie-Präsident Ulrich Lilie hat die evangelischen Sozialeinrichtungen aufgerufen, mehr Mitarbeiter aus anderen Kulturen zu beschäftigen.

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Mut zur Veränderung sei unter anderem mit Blick auf die Migration unabdingbar, sagte Lilie bei einer Festveranstaltung zum 125-jährigen Bestehen des Leipziger Diakonissenhauses am Samstag. Mitarbeiter und Unternehmen der Diakonie müssten „kultursensibel“ sein und auf die Bedürfnisse von Menschen und Patienten aus anderen Ländern eingehen. Sinnvoll sei daher, sich auch für nicht-christliche Angestellte aus anderen Kulturen zu öffnen, erklärte Lilie in Leipzig.

Der Präsident der Diakonie Deutschland würdigte in seinem Festvortrag im sogenannten Mutterhaus der evangelischen Schwesternschaft die diakonische Tradition des „Dazwischengehens“ in sozialen Schieflagen. Die Gründer des Leipziger Diakonissenhauses hätten vor 125 Jahren „Mut und eine entschlossene Herangehensweise“ bewiesen, sagte Lilie. Dies sei auch heute nötig.

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