Beatrix von Storch würde auch auf Kinder schießen lassen


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AfD-Chefin Frauke Petry provoziert mit Äußerungen über den Einsatz von Waffengewalt an der Grenze. Parteikollegin von Storch überbietet Petry noch mit ihren Forderungen. Gleichzeitig erzielt die Partei Rekord-Umfragewerte.

Von Melanie Reinsch|Berliner Zeitung

Die Bundesvorsitzende der rechtspopulistischen Alternative (AfD), Frauke Petry, hat am Wochenende mit einem Vorschlag über die Sicherung der Grenzen für Empörung gesorgt. Im Extremfall solle der illegale Grenzübertritt von Flüchtlingen auch mit Schusswaffen verhindert werden. „Kein Polizist will auf einen Flüchtling schießen. Ich will das auch nicht. Aber zur Ultima Ratio gehört der Einsatz von Waffengewalt“, sagte die 40-Jährige in einem Interview im Mannheimer Morgen.

Parteiübergreifend folgte scharfe Kritik an den Äußerungen Petrys. Viele fühlten sich an den DDR-Schießbefehl an den innerdeutschen Grenzen erinnert. SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann sagte, Petry habe sich „politisch vollends verirrt“. „Der letzte deutsche Politiker, der auf Flüchtlinge schießen ließ, war Erich Honecker.“

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