Religiot Ted Cruz: „Die Ehre gebührt Gott“


Ted Cruz. Image: Saving Our Future
Ein Evangelikaler hat im US-Präsidentschaftswahlkampf bei den Republikanern die erste Vorwahl für sich entschieden: Ted Cruz (Foto).

kath.net

Im Bundesstaat Iowa entfielen auf den texanischen Senator nach Auszählung von 98 Prozent der Stimmen 27,7 Prozent. Damit verwies er Donald Trump auf Platz zwei. Der Immobilienunternehmer und Milliardär erhielt 24,3 Prozent. Es folgten der Senator Marco Rubio (23,1 Prozent), der Neurochirurg und Adventist Ben Carson (9,3 Prozent) und der Senator Rand Paul (4,5 Prozent).
„Die Ehre gebührt Gott“, sagte Cruz nach Bekanntgabe der Wahlergebnisse. Er gehört zum Bund der Südlichen Baptisten, der mit über 16 Millionen Mitgliedern größten protestantischen Kirche in den USA. Der Sohn eines aus Kuba eingewanderten Pfingstpastors hat sich im Wahlkampf besonders um evangelikale Wähler bemüht. So hatte er unter anderem erklärt, er sehe in den Präsidentschaftswahlen im November eine Entscheidung über den Fortbestand oder die Abschaffung religiöser Freiheitsrechte. Sie seien noch nie so gefährdet gewesen wie derzeit, sagte er im Hinblick auf den heftigen Gegenwind für Christen, die etwa eine Ehe für homosexuelle Partnerschaften ablehnen und aus Gewissensgründen bestimmte Dienstleistungen verweigern, zum Beispiel das Backen der Torte für eine „Hochzeit“ von Schwulen. Der Oberste Gerichtshof der USA hatte im Juni vergangenen Jahres die Homoehe in allen Bundesstaaten erlaubt. Er erklärte Verbote gleichgeschlechtlicher Eheschließungen in einer Reihe von Bundesstaaten für verfassungswidrig.

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