Von ,Anal-Dschihad‘ und der brutalen Verfolgung Homosexueller


Illustration von Cei Willis | VICE Media
„Während der Hinrichtungen jubelten Hunderte Bewohner, darunter auch Kinder, freudestrahlend wie auf einer Hochzeit. Wenn eines der Opfer nicht tot war, nachdem man ihn von einem Gebäude geworfen hat, steinigten die Bewohner ihn zu Tode. Das hätte auch mein Schicksal sein sollen“, schilderte der aus Syrien geflüchtete Subhi Nahas dem britischen Parlament, wie mit Homosexuellen in von Dschihadisten besetzten Gebieten in Syrien und im Irak verfahren wird.

Von Paul Donnerbauer|VICE.com

Allein die Terrormiliz Islamischer Staat soll laut einem Bericht der UNO mindestens 30 Menschen wegen „Sodomie“ und Homosexualität öffentlich hingerichtet haben.
Aber auch andere dschihadistische Gruppen wie die al-Nusra-Front oder die Ahrar al-Scham verfolgen teilweise gezielt Homosexuelle.

Anfang des Jahres sorgte ein Bericht der syrischen Nachrichtenagentur ARA News über die grausame Ermordung eines 15-jährigen Syrers weltweit für Schlagzeilen. IS-Milizionäre warfen den Jungen von einem Gebäude, nachdem er vom Sharia-Gericht der ostsyrischen Stadt Deir ez-Zor der Homosexualität bezichtigt und zum Tode verurteilt wurde. „Der entsetzliche Exekution wohnten viele Menschen vor dem Gebäude bei“, berichtete ein lokaler Medienaktivist, der selbst Zeuge der Hinrichtung wurde.

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