Missionswerk missio fordert Ende der Mädchenbeschneidung


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Das Internationale Katholische Missionswerk missio hat ein Ende der Genitalverstümmelung von Mädchen gefordert. Die Beschneidung verletze das Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit, erklärte missio-Präsident Klaus Krämer zum internationalen Tag gegen Mädchenbeschneidung am 6. Februar. „Wir dürfen nicht nachlassen im Kampf gegen diese grausame Praxis.“

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Gesetzliche Verbote reichten nicht aus, vielmehr müsse es eine Bewusstseinsänderung der Bevölkerung geben, betonte Krämer am Donnerstag. Er warb für Aufklärungsprogramme in den betroffenen rund 30 Staaten Afrikas und des Mittleren Ostens. Das Aachener Missionswerk hat den Angaben zufolge in den vergangenen drei Jahren solche Projekte in Kenia und Tansania mit 164.000 Euro gefördert.

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