Moralische Versager und wissenschaftliche Dilettanten


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Bischof Fürst (DBK-Bioethikkommission) warnt vor Genmanipulationen an menschlichen Embryonen, dies verändere gezielt Keimzellen des betreffenden Menschen sowie Genstruktur nachfolgender Generationen – „Verbrauchende Embryonenforschung“

kath.net

Vor „gravierendsten ethischen Probleme“ warnt Bischof Gebhard Fürst (Rottenburg-Stuttgart) in der DBK-Stellungnahme zur Genehmigung an eine britische Forschergruppe, künftig das Erbgut von Embryonen verändern zu dürfen. Fürst äußerte sich in seiner Funktion als der Vorsitzende der Unterkommission Bioethik der Deutschen Bischofskonferenz. Zum einen seien „Eingriffe in die menschliche Keimbahn“ „aus Sicht der katholischen Kirche moralisch nicht erlaubt“, „sie verändern gezielt nicht nur die Keimzellen des betreffenden Menschen, sondern auch die Genstruktur nachfolgender Generationen“. Außerdem ist vorgesehen, „dass die genetisch manipulierten Embryonen nach wenigen Tagen vernichtet und nicht in die Gebärmutter einer Frau eingepflanzt werden dürfen. Dies veranschaulicht deutlich, dass es sich hier um verbrauchende Embryonenforschung und damit um die Tötung menschlichen Lebens handelt. Auch der künftige Anwendungsbereich, die In-vitro-Fertilisation, hat die Selektion und Verwerfung menschlicher Embryonen zur Folge.“

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