Dabrock: Kirche muss Homo- und Transphobie aufdecken


Bild: bpb.de
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Der Erlanger Theologieprofessor Peter Dabrock hat evangelische Christen dazu aufgerufen, homo- und transsexuelle Menschen zu akzeptieren. Eine Rede von „Sünde“ in diesem Zusammenhang dürfe es in der Kirche nicht geben.

Von Anne Kampf|evangelisch.de

Dabrock erläuterte auf der Konferenz „Transsexualität. Eine gesellschaftliche Herausforderung im Gespräch zwischen Theologie und Neurowissenschaften“ in Frankfurt am Main seinen Ansatz einer theologischen Ethik, die nicht auf einzelnen Bibelstellen, sondern auf bestimmten biblischen Kriterien basiert.

Mit Blick darauf, dass oft einzelne Verse herangezogen werden, um nicht-hetero-Sexualität zu verurteilen, sagte der Professor für Systematische Theologie: Statt einer willkürlichen „Wie-es-mir-beliebt-Vernutzung der Bibel“ müsse es darum gehen, „primär die Grundperspektive der liebenden Zuwendung Gottes zu den Menschen in den Blick zu nehmen“.

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