Uni schließt Raum der Stille nach Schwierigkeiten mit Muslimen


TU Dortmund: Muslimische Männer hatten Frauen den Zugang nur zu einem abgetrennten Bereich erlaubt – Flyer empfahl Frauen Kopftuchtragen und Parfumverzicht – Rektorat: „Gleichberechtigung von Mann und Frau ist ein unantastbarer Kernbereich“

kath.net

Mehrfach wurden „weibliche Besucher des Raumes am Eingang von männlichen muslimischen Nutzern abgefangen und darauf hingewiesen, dass sie nur Zugang zu einem kleineren, optisch und tatsächlich abgegrenzten Raumteil hätten, der größere Raumteil sei nur Männern vorbehalten.“ Dies beschreibt die Technische Universität Dortmund Beschwerden über das Verhalten muslimischer Studenten im hochschuleigenen „Raum der Stille“ im Physikgebäude des Campus. Das Rektorat gab nun bekannt, dass man dieses Angebot nicht länger aufrechterhalten werde, der Raum werde einer anderen Nutzung zugeführt. Die Technische Universität begründet ihre Entscheidung damit, dass dies ein „unter keinen Umständen hinnehmbarer Verstoß“ gegen „Art. 3 unseres Grundgesetzes (u. a. Gleichberechtigung von Mann und Frau)“ sei, was sie „zu einem unverzüglichen Handeln gezwungen“ habe. „Vor diesem Hintergrund betrachten wir den Versuch, einen neutralen und allen Glaubensrichtungen in gleicher Weise zur Verfügung stehenden ‚Raum der Stille‘ zu schaffen, leider als gescheitert“, erläuterte das Rektorat in einem Brief an Beschwerdeführer vom 3.2.2016.

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3 Comments

  1. Ich verstehe nicht die Haltung der Uni. Denn eigentlich hätte man doch den Männern, die sich nicht an die Regeln, des Raumes der Stille halten und meinen, ihre eigenen zu machen, entfernen müssen. Aber warscheinlich haben sie den Raum zum beten benutzt. Auch dem könnte die Uni gerecht werden und ihnen einen abgetrennten Raum geben. Das sollte doch zu machen sein.

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  2. Die sind wohl noch nie auf die richtigen Frauen von heute getroffen. Ich schätze die Antwort: »Fick doch selbst, du schwanzloser Lutscher (oldschool-Vokabular)« hätte manchen Surensohn erst einmal ausgebremst.

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