Zukunftsforschung: Künstliche Intelligenz wird das All erobern


Image: Michael Whelan/SeriousWonder
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Er hat keine Angst vor superintelligenten Maschinen – Jürgen Schmidhuber ist einer der führenden Forscher in Sachen künstliche Intelligenz. Hier erklärt er seine Zuversicht – und warum das All für Roboter gemacht ist.

Ein Interview von Christian Stöcker|SpON

Künstliche Intelligenz (KI) macht derzeit rasante Fortschritte: Googles Tochterfirma Deepmind etwa hat gerade ein System vorgestellt, das menschliche Profis im Spiel Go schlagen kann, was lange als unmöglich galt. Gleichzeitig warnen Prominente wie der Physiker Stephen Hawking oder Tesla-Gründer Elon Musk vor den Gefahren einer „Superintelligenz“, wie der Oxford-Philosoph Nick Bostrom so eine übermenschliche KI nennt.

Möglich sind die rasanten Fortschritte dank des Wachstums von Rechenleistung und Speicherkapazität, aber auch dank immer besserer Algorithmen. Eine zentrale Rolle spielen auch künstliche neuronale Netze, digitale Konstrukte, die grob der Morphologie menschlicher Gehirne nachempfunden sind. Solche Netzwerke sind lernfähig und schon jetzt vielerorts im Einsatz, von der Sprach- und Bilderkennung bis hin zu automatischen Übersetzungen.

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