Apostel Oster kritisiert liberale Theologen


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Passauer Bischof fragt in Richtung der liberalen Theologen, ob die sogenannten Konservativen auch zum erwünschten «Lehramt der Theologie» gehören dürften und wer dann der Regulator eines solchen Lehramtes wäre.

kath.net

In Deutschland ist eine neuerliche Debatte um das Verhältnis der akademischen Theologie zum Lehramt von Papst und Bischöfen entbrannt. In einem Facebook-Eintrag kritisierte der Passauer Bischof Stefan Oster am Wochenende die Auffassung einiger Professoren, die der Theologie ein «unverzichtbares wissenschaftliches Lehramt in der Kirche» neben dem Lehramt der Bischöfe zuschreiben wollten. Einer solchen Position mangele es an Selbstkritik, schreibt Oster. Theologen widersprächen sich oft dramatisch und seien nicht besonders konsensfähig.
Mit seinem Beitrag stellte sich Oster an die Seite des Regensburger Bischofs Rudolf Voderholzer, der zuvor eine stärkere Unterordnung der Theologie unter das Lehramt der Bischöfe gefordert hatte. Damit hatte Voderholzer vor einigen Tagen den Widerspruch der beiden Freiburger Universitätsprofessoren Eberhard Schockenhoff und Magnus Striet hervorgerufen. Beide reklamierten für die Theologie ein eigenes Wächteramt in der Kirche, das Irrtümer auch aufseiten des Lehramts korrigieren helfen könne. Dies sei zuletzt etwa im Umgang mit dem «theologischen Antijudaismus» oder der «Verurteilung der Freiheitsrechte durch die Päpste des 19. Jahrhunderts» erfolgt.

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