Australopithecus sediba war doch kein „Nussknacker“


Schädel des Australopithecus sediba und ein 3D-Modell der Belastung während eines Bisses © Brett Eloff/ Lee Berger, University of the Witwatersrand
Schwacher Kiefer: Der rätselhafte Vormensch Australopithecus sediba war offenbar doch nicht an harte Nahrung angepasst. Denn seine Kiefer und Zähne waren nicht stabil genug, um auf Dauer Nüsse zu knacken oder Baumrinde und harte Blätter zu kauen, wie Forscher jetzt festgestellt haben. Das macht ihn uns ähnlicher als viele seiner damaligen Zeitgenossen, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature Communications“ berichten.

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Der in einer Höhle in Südafrika entdeckte Vormensch Australopithecus sediba lebte vor rund zwei Millionen Jahren und könnte damit ein Vorfahre der ersten Frühmenschen der Gattung Homo gewesen sein. Doch aufgrund seiner ungewöhnlichen Mischung aus modernen und urtümlichen Merkmalen ist seine Position im Menschstammbaum strittig.

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