Tschechien: Präsident Zeman fordert „Deportation“ von Wirtschaftsflüchtlingen


Bild: dpa
Der tschechische Präsident Milos Zeman hat die „Deportation“ von Wirtschaftsflüchtlingen und religiösen Fanatikern gefordert. „Die einzige Lösung“ der Flüchtlingskrise sei die Ausweisung von „ökonomischen Migranten und denen, die zu religiöser Gewalt, religiösem Hass, kurz gesagt zu Terroraktionen aufrufen“, sagte er am Freitag der Agentur CTK zufolge in Bratislava.

The Huffington Post

Zeman wiederholte seine Ansicht, islamische Migranten seien weder in die europäische Kultur integrierbar noch assimilierbar. Er warnte vor „Dschihadisten“ und „Schläferzellen“ unter den Flüchtlingen. Zeman hatte in den letzten Monaten wiederholt mit islamfeindlichen Äußerungen für Empörung gesorgt. Erst vor einer Woche hatten in Prag 1500 Menschen gegen den Islam demonstriert.

Sicherung der Grenzen wird zur Überlebensfrage der EU

Bei dem Treffen von mittelosteuropäischen Sozialdemokraten forderte der slowakische Ministerpräsident Robert Fico eine stärkere Sicherung der Schengen-Außengrenzen. Dies werde in diesem Jahr zur „Überlebensfrage“ der Europäischen Union, sagte der Regierungschef.

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1 Comment

  1. „Exportweltmeister“ wie Deutschland importieren Arbeitsplätze aus den Ländern, in die sie ihren Waren-Exportüberschuss exportieren. Die Menschen, die ihren aus ihrem Land exportierten und bei uns importierten Arbeitsplätzen hinterher reisen, als „Wirtschaftsflüchtlinge“ zu diffamieren, ist eine Verdummung der Zielgruppe solcher Reden. Wer im Außenhandel beständig Überschüsse „erwirtschaftet“, exportiert (anders herum gesprochen) Arbeitslosigkeit und Handelsbilanzdefizite.

    In Abwandlung eines Wortes von Pispers: „Jeder kann einen Außenhandelsüberschuss erwirtschaften, aber nicht alle!“

    Die Außenhandelsbilanz in toto ist ein Nullsummen-Spiel. Für jeden Exportüberschuss muss es irgendwo einen Importüberschuss geben. Wer wie Deutschland seinen ständigen Exportüberschuss auch noch als „Exportweltmeisterschaft“ wie eine tolle Leistung vor sich herträgt, verschweigt, dass er seine Waren in Wirklichkeit anderen auf Pump verkauft, also zwangsläufig andere Länder in die Staatsverschuldung zwingt.

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