Deutschland: V-Mann soll al-Qaida Geld übergeben haben


Symbolbild / Bild: (c) imago
Die Bundesanwaltschaft ermittelt angeblich gegen Verfassungsschützer wegen des Verdachts der Unterstützung einer Terrorvereinigung.
 

Die Presse.com

Die deutsche Bundesanwaltschaft ermittelt einem Zeitungsbericht zufolge gegen Mitarbeiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) wegen des Verdachts der Unterstützung einer ausländischen Terrorvereinigung. Der Nachrichtendienst soll einem V-Mann der Islamisten-Szene im Jahr 2010 Geld für al-Qaida zugesteckt haben, berichtete die „Berliner Morgenpost“ unter Berufung auf die Bundesanwaltschaft.

Das von Amts wegen eingeleitete Ermittlungsverfahren richtet sich der Zeitung zufolge „gegen einen namentlich bekannten und weitere namentlich nicht bekannte Mitarbeiter“. Die Unterstützung einer Terrororganisation kann laut Strafgesetzbuch mit bis zu fünf Jahren Haft geahndet werden.

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