Singularity University: In 29 Jahren sind die Probleme der Menschheit gelöst


Im Hangar One auf dem Nasa-Gelände wurden einst Luftschiffe gebaut Foto: Singularity Education Group
Die Macher der Singularity University glauben, dass Technik die Probleme der Welt lösen wird. Ihr Chef sieht langfristig rosige Zeiten für die Menschheit. Für die Zeit bis dahin sieht er aber schwarz.

Von Stephan Dörner|DIE WELT

Wenn Rob Nail morgens zur Arbeit kommt, sieht er auf eines der größten frei stehenden Gebäude, die die Menschheit je gebaut hat: Einst wurden Luftschiffe in dem Hangar One auf dem Nasa-Gelände gebaut, auch ein „Star Trek“-Film wurde dort schon gedreht – heute forscht hier Google an den Robotern der Zukunft.

Der Nasa-Forschungspark ist genau das richtige Umfeld für die Singularity University, deren Chef Nail ist. Hier verbindet sich der alte Traum vom Griff nach den Sternen mit einer neuen Art von technologischer Utopie: die Lösung der Menschheitsprobleme mittels Technologie.

Nail ist Gesicht und Botschafter dieser Vision und zieht mit seinen Vorträgen über „exponentielle Technologien“ Manager aus der ganzen Welt an. Auch Telekom-Chef Tim Höttges war schon da. „Rob Nail denkt, dass alles, was technisch möglich ist, auch gemacht wird. Gleichzeitig zeichnet ihn ein grenzenloser Optimismus aus“, sagt der Telekom-Chef über den Chef der Singularity University.

weiterlesen