Diakonie fordert mehr Asylsozialberater


Bild: tilly
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Die Diakonie übt massive Kritik an der Flüchtlingspolitik im Freistaat. Die Staatsregierung kümmere sich in der Asylsozialbetreuung nicht ausreichend darum, dass selbst aufgestellte Standards eingehalten werden können, rügte Michael Bammessel, der Präsident des Diakonischen Werkes Bayern, am Montag in Nürnberg. „Sie ist folglich mitverantwortlich dafür, dass es unbetreute Flüchtlingsunterkünfte gibt.“

Süddeutsche.de

Den staatlichen Vorgaben zufolge sollten Asylsozialberater im Freistaat je nach Einrichtung für höchstens 150 Asylbewerber zuständig sein. Sie vermitteln für die Betroffenen zum Beispiel Arztbesuche, erläutern ihnen Behördenbriefe und helfen ihnen unter anderem auch bei der Familienzusammenführung – alles Tätigkeiten, die den einzelnen Beratern auch dann viel Zeit und hohes Engagement abverlangten, wenn die Quote eingehalten werde. „De facto kommen jedoch in Bayern auf einen Berater 400 Asylbewerber“, rechnete Bammessel vor, und zuweilen sogar 700. „Das ist nicht zu schaffen.“ Hier seien weit mehr Stellen und damit auch mehr Fördergeld seitens der Staatsregierung erforderlich.

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1 Comment

  1. Wie wär´s damit ? Asylsozialberatung durch die Diakonie als Mittel zum Zweck der Missionierung ? Ein Schelm der Böses… Na ja, zumindest würden Reisekosten und Spesen eingespart. Die Lorbeeren steckte sich natürlich der Verein ans Revers. Ein Missionierungserfolg bei eingefleischten Muslimen dürfte allerdings mehr als fraglich sein. Egal ! Kostet die Kirchen ja nix. Bezahlen darf es sowieso der Steuerzahler. 😉

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