Giftblume im Bernstein


Blüte der im Bernstein konservierten Art Strychnos electri © George Poinar
Zart, aber giftig: Forscher haben die erste intakte Blüte einer fossilen Gift-Blume entdeckt. Das rund 20 Millionen Jahre alte Fossil ist in einem Stück Bernstein aus der Dominikanischen Republik eingeschlossen. Wie die Biologen im Fachmagazin „Nature Plants“ berichten, gehört die Blüte einer bisher unbekannten Vertreterin der Gattung der Brechnüsse an – einer Pflanzengruppe, aus der so bekannte Gifte wie Strychnin und Curare gewonnen werden.

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Bernstein ist dafür bekannt, Organismen aus vergangenen Zeiten zu konservieren. In dem erhärteten Baumharz haben Forscher bereits Stechmücken mit Blut im Bauch, eine auf einer Ameise sitzende Milbe oder eine Spinne beim Angriff entdeckt. Auch Pflanzenteile, wie beispielsweise die Fangorgane einer fleischfressenden Pflanze, wurden schon gefunden.

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