ZDF räumt Missverständnisse und Ungenauigkeiten bei Putin-Film ein


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Das ZDF weist Fälschungsvorwürfe gegen die umstrittene Dokumentation „Machtmensch Putin“ weiterhin zurück, hat jedoch Fehler bei dem Film eingeräumt.

evangelisch.de

„Das ZDF hat weder Dreharbeiten manipuliert, noch hat es Dritte dazu aufgefordert“, teilte der Sender am Montag auf Anfrage dem Evangelischen Pressedienst (epd) mit. Allerdings sei es offenbar „zwischen dem Producer in Russland und den ZDF-Autoren in Mainz zu Missverständnissen und Ungenauigkeiten gekommen“.

Geschichte frei erfunden

Kurz nach der Veröffentlichung des Films im Dezember 2015 hatte das Moskauer Staatsfernsehen den Vorwurf erhoben, eine Schlüsselszene des Films über einen russischen Freiwilligen in der Ostukraine sei inszeniert worden. Der vermeintliche Freiwillige gab in einem zweiten Interview an, er sei für seinen Auftritt in dem ZDF-Film bezahlt worden, seine Geschichte sei frei erfunden.

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