„Integration mancher Deutscher ist gescheitert“


Wieder hat eine Flüchtlingsunterkunft gebrannt. Dieses Mal im sächsischen Bautzen. Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus und mehr noch: Schaulustige behinderten die Feuerwehr bei den Löscharbeiten. Quelle: Die Welt
In Bautzen brennt ein Asylheim, und Augenzeugen klatschen Beifall. Sachsens Ministerpräsident hält die Beteiligten für „Verbrecher“. CDU-Vize Laschet vermisst in Sachsen die deutsche Leitkultur.

DIE WELT

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat die fremdenfeindlichen Vorfälle in Clausnitz und Bautzen als „widerlich und abscheulich“ bezeichnet. In Clausnitz hatte ein aufgebrachter Mob am Donnerstagabend stundenlang einen Bus mit ankommenden Flüchtlingen blockiert. In Bautzen quittierten Schaulustige einen Brand in einem noch nicht bezogenen Flüchtlingsheim am frühen Sonntagmorgen mit Beifall und abfälligen Bemerkungen, die Löscharbeiten wurden behindert. Ermittler fanden Spuren von Brandbeschleuniger in dem Gebäude.

Die Vorfälle seien erschreckend und schockierend zugleich, sagte Tillich den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Das sind keine Menschen, die so was tun. Das sind Verbrecher.“ Die Strafverfolgungsbehörden würden konsequent ermitteln und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Solche Taten besudelten „das, was die Menschen an Mut in der friedlichen Revolution aufgebracht haben und den Fleiß beim Wiederaufbau Sachsens“.

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