„Urvater der Whistleblower“ mit Dresdner Friedenspreis geehrt


Daniel Ellsberg brachte 1971 die geheimen Pentagon-Papiere über das Fehlverhalten mehrerer US-Regierungen während des Vietnamkriegs als Whistleblower an die Öffentlichkeit. Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0/JacobApplebaum

Der Friedensaktivist und Whistleblower Daniel Ellsberg ist am Sonntag mit dem „Dresden-Preis“ ausgezeichnet worden.

evangelisch.de

Der 84-Jährige, der Anfang der 70er Jahre durch die Veröffentlichung geheimer Pentagon-Papiere die Täuschung der US-amerikanischen Regierung über den Vietnam-Krieg enthüllte, inspiriere mit seinem Mut andere, hieß es zur Begründung. Der mit 10.000 Euro dotierte Internationale Friedenspreis wurde zum siebten Mal vergeben.

Ellsberg wurde von der Jury als „Urvater der Whistleblower“ bezeichnet. Bei der Preisverleihung sollte der mit seinen Enthüllungen über die US-Geheimdienste bekanntgewordene Edward Snowden per Videozuschaltung eine Gratulationsrede halten.

weiterlesen