Kamen LIGOs Schwarze Löcher aus dem gleichen Stern?


Die Verschmelzung der beiden Schwarzen Löcher und die Erzeugung der Gravitationswellen im Modell. © LIGO/Caltech
Verräterischer Blitz: Fast gleichzeitig mit der Ankunft der Gravitationswellen im LIGO-Detektor gab es einen kurzen Gammablitz im gleichen Himmelsbereich. Normalerweise jedoch erzeugt eine Verschmelzung zweier Schwarzer Löcher im Vakuum nur Gravitationswellen und keine Strahlung – es sei denn, sie sind von Resten eines Sterns umgeben. Ein US-Astrophysiker vermutet deshalb, dass die beiden Schwarzen Löcher gemeinsam in einem schnell rotierenden Stern entstanden sein könnten.

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Als die beiden Observatorien der LIGO-Kollaboration in den USA am 14. September 2015 erstmals Gravitationswellen einfingen, war dies eine Sensation. Aus der Form des per Laser-Interferometer registrierten Signals schlossen die Physiker, dass es von zwei miteinander verschmelzenden Schwarzen Löchern mit 29 und 36 Sonnenmassen stammen muss. Der enge „Todestanz“ so großer Massen erschüttert die Raumzeit und erzeugt deshalb die Gravitationswellen.

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