Die ‚Kongopille‘ und Gotteswahn in der Gebärmutter


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Damalige Erlaubnis der Pilleneinnahme für bedrohte Ordensschwestern ist mit heute gängigen Pillen nicht mehr gegeben, weil die frühabtreibende Wirkung in der Pillenentwicklung mit einkalkuliert ist.

Von Helmut Prader|kath.net

Auf dem Rückflug von Mexiko hat Papst Franziskus einige Fragen von Journalisten beantwortet. Dabei ging es auch darum, dass durch den Zika-Virus womöglich schwere Schäden bei Kindern während der Schwangerschaft verursacht werden können. Einige Stimmen haben vorgeschlagen, Abtreibungen durchzuführen oder Schwangerschaften zu vermeiden. Zu diesem Thema wurden schon viele und auch sehr kompetente Stellungnahmen abgegeben, die ich hier jetzt weder kommentieren noch wiederholen werde.

Es geht mir vielmehr um einen Aspekt, der noch nicht thematisiert worden ist. Von Papst Franziskus selbst wurde ja auch das Thema angesprochen, dass in den 60-Jahren unter Papst Paul VI. Ordensschwestern erlaubt wurde, hormonelle Kontrazeptiva zu verwenden, weil große Gefahr von Vergewaltigungen im Kongo bestand und so Schwangerschaften vermieden werden sollten.

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