„Humanist“ Lehnert: die Kirchen sind wie die SED


Dr. Uwe Lehnert hat wieder einen rausgehauen. (Foto: Screenshot Youtube)

Vor über zwei Jahren verteidigte der „humanistische“ Autor Uwe Lehnert PEGIDA. Im damaligen Kontext kam es zu einer Artikelserie, die unlängst in unserem eBook „Humanisten & PEGIDA“ gipfelte. Dabei wurde auch deutlich, wie nah Lehnert an Rassisten und PI-Autoren stand. Uwe Lehnert hatte viel Zeit über die Kritik nachzudenken, die (auch) von uns Ruhrbaronen formuliert worden war. Gestern bewies er eindrucksvoll: es ist bei ihm nicht angekommen.

Von Sebastian Bartoschek|Ruhrbarone

Dabei ist der Anlaß an und für sich harmlos. Kirchenkritiker Carsten Frerk hat ein Buch veröffentlicht, in dem er dem Lobbyismus der Kirchen in Deutschland auf den Grund geht. Es trägt den wenig kreativen Titel „Kirchenrepublik Deutschland – Christlicher Lobbyismus“ und geht genau den Thesen und Themen nach, die der Titel eben nahe legt. So weit, so gut. Es ist immer sinnvoll, ein Auge darauf zu haben, wer versucht, auf wen wie Einfluss zu nehmen, und zu hinterfragen, inwiefern dies mit demokratischen Prinzipien in Einklang zu bringen ist. Dieses Ansinnen und Verdienst ist Frerk klar zuzuschreiben.

Dieses Buch hat Uwe Lehnert nun für den humanistischen pressedienst (hpd) rezensiert, und er findet es wirklich gut, und ist von all dem Unrecht empört, dass er seitens der Kirchen darin beschrieben sieht. Und fasst das Ganze so zusammen, als würden bereits alle Gesetzvorhaben vor dem parlamentarischen Weg bereits in Hinterzimmern beschlossen sein. („Worüber in den Parlamenten dann abgestimmt wird, ist somit im Wesentlichen längst andernorts festgelegt worden.“ / „In Deutschland besteht neben der parlamentarischen Demokratie und dem Staatsaufbau eine ‚Nebenregierung’“). Das allen klingt schon nach Kopp-Verlag – ist aber auch ein Duktus der radikalen Religionshassern nicht fremd ist.

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3 Comments

  1. was für ein seltsames Geraune von Herrn Bartoschek. Selten einen so überflüssigen Artikel im Brightsblog gelesen.

    Warum er Uwe Lehnert in Zusammenhang mit dem Kopp-Verlag stellt, bleibt ebenso im Unklaren wie seine Meinung zur Rezension.

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    1. Dass das Blog nicht die Meinung von kath.net vertritt, scheint ja noch akzeptabel. Aber die Unterstellung, dass es die Meinung des Autors, des Artikels vertritt, ist so dumm wie falsch. Manche Zeitgenossen leben wahrlich in einer bipolaren Welt.
      Den Artikel hier zu bringen hat Gründe, die nichts mit Lehnert zu tun haben.

      Wir brauchen Hirn!!! auch für die Kommentatoren.

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