AfD: Ein Frauenbild aus dem vorigen Jahrhundert


AfD-Vorsitzende Frauke Petry hätte gerne drei Kinder pro deutscher Familie. Foto: afp
Die AfD wirbt offen für ein rückständiges Frauenbild und die Rückabwicklung zahlreicher Errungenschaften der Gleichberechtigung – ein Grund mehr, zur Wahl zu gehen und die AfD zu verhindern.

Von Bettina Hoffmann|Frankfurter Rundschau

Lange schien es, als sei die Gleichstellung der Geschlechter in Deutschland nicht aufzuhalten. Manche junge Frau winkt ab: Feminismus? Ist doch alles schon erreicht. Das hat schon bisher nicht gestimmt: Es gibt noch mehr als genug zu tun. Aber jetzt macht sich mit der Alternative für Deutschland auch noch eine Partei in Umfragen breit, die sogar das bisher Erreichte in Frage stellt.

Die AfD wirbt offen für eine Rückabwicklung zahlreicher Errungenschaften der Gleichstellung von Mann und Frau. Wenn sie in maßgeblicher Zahl in Parlamente einziehen würde – am 6. März in die hessischen Kreistage, Stadtverordnetenversammlungen und Gemeindevertretungen, am 13. März in die Landtage von Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt –, wäre das ein dramatischer Rückschritt für die Gleichberechtigung und könnte konkrete Verschlechterungen zur Folge haben.

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