Staatsschutz ermittelt wegen Drohungen gegen Christen


Innenaufnahe der Flüchtlingsunterkunft in Tempelhof. Foto: AFP
In der Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Flughafen Tempelhof ist es möglicherweise zu religiös motivierter Gewalt und zu Drohungen gegenüber Christen gekommen. Zwei Fälle wurden bereits bei der Polizei angezeigt.

Von Silvia Perdoni|Berliner Zeitung

Der Staatsschutz ermittelt aktuell in zwei Fällen von Drohungen gegenüber Christen in der Flüchtlingsunterkunft in Tempelhof. Der jüngere Vorfall ereignete sich Mittwochnachmittag am Platz der Luftbrücke: Ein Bewohner der Unterkunft hörte hier nach eigenen Angaben ein Gespräch über einen mutmaßlichen Mordplan an anderen Flüchtlingen mit.

Laut Polizei sagte der Mann aus, er habe mindestens zwei Flüchtlinge darüber sprechen hören, wie man mehrere christliche Iraner, die ebenfalls in der Unterkunft leben, töten könne. Ein möglicher Beteiligter des Gesprächs vom Mittwoch konnte bereits ermittelt werden. Es handelt sich um einen 19-jährigen Mann aus Afghanistan.

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