Die Temperaturen steigen, doch das geistige und religiöse Klima wird kalt – saukalt


«Worship» in der Maag-Halle – und alle fühlen sich gut: Bei der ICF sieht zwar alles nach Friede, Freude, Eierkuchen aus, doch die Freikirche hat autoritäre Züge und predigt fundamentalistisches Gedankengut. Bild: watson.ch/Facebook
Der religiöse Fundamentalismus greift um sich – nicht nur in den islamischen Ländern.

Von Hugo Stamm|Watson/Sektenblog

Die Geschichte der Menschheit ist geprägt von einem endlosen Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit. Von der Antike über das Mittelalter bis tief ins moderne christliche Zeitalter herrschten autoritäre bis totalitäre Feudalsysteme, die die Menschen knebelten. Despoten, religiöse Würdenträger, Könige und Kaiser unterdrückten die Massen und verteidigten ihre Macht und Privilegien – oft mit Waffengewalt.

Dabei wussten schon immer alle gebildeten Leute, was ethisch und moralisch sinnvoll wäre. Die griechischen Philosophen haben die geistige Welt schon vor über 2000 Jahren punktgenau vermessen.

Mit den Menschenrechten begann endlich ein neues Zeitalter, das dem Individuum die längst fälligen Rechte und Freiheiten brachte. Der einzelne Bürger durfte sich frei bewegen, Besitz erwerben, glauben, was er wollte (Religionsfreiheit), politisch mitbestimmen.

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