Dodo Müller: ‚Ehe zwischen zwei Männern ist nicht möglich‘


Gerhard L. Müller links im Bild
Gerhard L. Müller links im Bild
Politiker sollten dem Gemeinwesen dienen, „nicht eine falsche Ideologie aufzwingen“ – Muslimischen Migranten Antwort geben, wenn sie sich wundern: „Die Christen helfen uns, aber unsere muslimischen Brüder helfen uns nicht.“

kath.net

„Eine Ehe zwischen zwei Männern ist nicht möglich.“ Dies sagte Gerhard Kardinal Müller, Präfekt der Glaubenskongregation, nach Angaben der italienischen Tageszeitung „La Stampa“ beim Kongress zum Thema „Deus caritas est“ des Päpstlichen Rates Cor Unum. Zwar bedeute dies zwar nicht, dass sich die Kirche in politische Angelegenheiten einmischen solle, aber dass sie doch „die Politiker fragen soll, die menschliche Natur zu respektieren, über die sie keine Meister, keine ‚Herren‘ sind“, so Müller. Politiker sollten dem Gemeinwesen dienen, „nicht eine falsche Ideologie aufzwingen“.
Außerdem warnte der Kurienkardinal davor, die Nächstenliebe zu instrumentalisieren, etwa als Werkzeug des Proselytenmachens. „Wir dürfen die Nächstenliebe nicht ideologischem Druck aussetzen“. Doch „der christliche Experte weiß, wann er sprechen und wann er schweigen sollte“.

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