Kosmischer Radioblitz tappt in die „Falle“


Das Australian Telescope Compact Array trug zur Ortung des Radioblitzes bei. © Alex Cherney
Mysteriöses Radiosignal: Erstmals haben Astronomen herausgefunden, woher einer der rätselhaften kosmischen Radioblitze kommt. Anhand seines Nachglühens verorteten sie die Quelle in einer sechs Milliarden Lichtjahre entfernten Galaxie und können nun einige mögliche Ursachen für diese ultrakurzen Blitze ausschließen, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature“ berichten. Dank subtiler Veränderungen im Radiosignal konnte sie zudem die bisher „fehlende“ Materie im Universum aufspüren.

scinexx

Die sogenannte Fast Radiobursts sorgen schon seit einigen Jahren für Rätselraten. Anfangs entdeckten Astronomen diese nur Millisekunden dauernden Signale nur in den Daten des Parkes Radioteleskops in Australien. Weil man keine kosmische Erklärung für dieses Phänomen fand, glaubte man zunächst an atmosphärische Störungen – bis dann auch das Arecibo-Radioteleskop ein solches Signal einfing.

weiterlesen